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  • thelenstefan

14. Etappe von Porcieu nach Lyon

Als ich gestern die heutige Etappe vorbereitet habe, fühlte ich mich für einen Moment im Rechtfertigungsmodus, warum schon wieder so eine Kurz-Etappe mit unter 100km ansteht. Schon komisch - so ganz habe ich noch nicht den Leistungsgedanken losgelassen. Aber ich habe viel, viel Zeit und ich genieße sie.


Die heutige Strecke verlief zunächst flach und ruhig entlang der Rhone. Im mittleren Teil ging es abseits des Flusses durchs hügelige Umland, um vor Lyon wieder an und dann entlang des Flusses bis Lyon zu fahren.

Vor Lyon liegt der „Grand Parc de Miribel-Jonage“ mit viel Wasser und viel Grün. Hier verbringt offenbar die halbe Stadt den Pfingsmontag.


Die Einfahrt in eine Großstadt kann ja sehr unterschiedlich sein. Nach dem Park hat mir Lyon hier seine „Hinterseite“ gezeigt. Egal, ich freue mich nach den Tagen der “Landpartie“ wieder in einer Großstadt zu sein. Mein Hotelzimmer ist das kleinste der Welt, liegt aber Mitten in der Stadt und hat definitiv französischen Charme. Alles gut.


Für die technisch interessierten möchte ich die Aufmerksamkeit auf meine Rahmentasche leiten:


Am besten ist es, wenn ich diese Tasche nie öffnen muss. Die 2-3kg Gewicht nehme ich gern ungenutzt mit auf die Reise, weil in dieser Tasche all die Ersatz- und Reserveteile sind, die man nicht brauchen will: Ersatzspeichen, Kettenschloss, Schläuche, Ersatzschrauben,… Bisher ist die Tasche zu geblieben - toi, toi, toi.

An dieser Stelle halte ich mich an das Motto von Michael Opolka:

Haben ist besser als brauchen!


Aber so ist das mit den Reserveteilen. Die, die man hat, braucht man nicht. An dieser Stelle viele Grüße an Gerd und H. Ayyildiz, die dem mystischen Geschäft mit den Reserveteilen versuchen belastbare Regeln abzuringen: “bonne chance“


Hier noch die Bilder und die Strecke des Tages:


Und morgen? Ruhetag in Lyon 😎!

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