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  • thelenstefan

9. Etappe von Roggenburg nach La Chaux de Fonds

Nach einer Nacht mit wirklich gutem Schlaf und einem tollen Frühstück, begann die Tour damit dass ich mich verfahren habe. Das ist eigentlich nicht so schlimm, weil es immer mal wieder passiert, nur habe ich diesmal 150hm verbrannt, die ich wieder hinauf fahren musst. Am Ende des Tages ganz sicher überflüssige Höhenmeter.


Bei guten Bedingungen verlief der Jura-Radweg die ersten 20km auf ruhigen Straßen. Dann ging es auf asphaltierte Wirtschaftswege und an den ersten Anstieg über den ich auch gut gerollt bin.


Beim zweiten Anstieg nach ungefähr 60km mit ca. 650hm setzte dann der Regen ein, der bis zu meiner Ankunft auch nicht mehr aufhörte. Ab hier verläuft die Tour auf einem Hochplateau auf ca. 1000m. Auf der welligen Strecke konnte ich weiter konstant Höhenmeter einsammeln. Die Temperaturen lagen mittlerweile bei nur noch 10°C und ergaben mit dem Dauerregen eigene kalte, unangenehme Mischung. Bei Kilometer 80 gab es dann den letzten Anstieg mit noch mal rund 250hm auf fast 1300m Höhe. Am Ende waren es dann über 1.800hm.


Auf der gesamten Strecke gab es kaum Ortschaften mit einer für Radreisende geeigneten Infrastruktur (Café, Laden, Hotel). Nur die Orte Charmoille, Saint Ursanne und Saignelegier wirkten bewohnt.


Die Landschaft um den Jura-Radweg ist wunderschön grün, mit vielen Weiden und bimmelnden Kühen, auch Wäldern und guten Radwegen. Das ist also eher was für die, die es gerne etwas einsam und abgeschieden mögen.


Dem Wetter und der Abgeschiedenheit geschuldet ist die Bildauswahl heute etwas eingeschränkt. Hier die Tageszusammenfassung:



Und morgen noch mal so wie heute, mit etwas weniger Höhenmetern und hoffentlich weniger Regen. Durchhalten…

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